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14. Oktober

Bekleidungs-Tipps für Roadbike-Anfänger

KnowHow für Rennrad-Einsteiger Teil 2 - Bekleidung
Worin liegt der Charme, sich auf einen schmalen, harten Sattel zu setzen und tief gebeugt auf dünnen Reifen Kilometer um Kilometer zu pedalieren? Das Rennradfahren mag auf den ersten Blick vielleicht unbequem und anstrengend aussehen, doch gleitet man mit einer Leichtigkeit dahin, die nicht selten zu einem meditativen ‚Flow’-Gefühl führt. Aber das Rennrad-Thema ist komplex. Rahmen, Preis, Bekleidung: Beim Einstieg in das Thema Rennrad gibt es viel zu beachten. In unserem zweiteiligen Guide findest Du alles, was Du zum Einstieg brauchst. Hier gibt‘s Tipps zur richtigen Bekleidung auf dem Rad. Du bist auf der Suche nach dem richtigen Rennrad und weißt nicht worauf Du achten musst? Dann schau mal in Teil 1 unseres Anfänger-Guides zum Thema „Hardware“ vorbei.


Rennrad-Bekleidung für Anfänger – Das Jersey
Ein Thema, mit dem sich viele Anfänger beschäftigen: Muss ich mir extra Bekleidung für das Rennradfahren zulegen oder tun es auch meine Sport- oder Laufshirts? Natürlich kann man zunächst auch mal auf das zurückgreifen, das man schon im Schrank hängen hat. Bikejerseys haben allerdings einen klaren Vorteil – sie ist für das Radfahren gemacht. Das hört sich zunächst banal an, aber der Schnitt und die Ergonomie sind speziell auf die nach vorn gebeugte Haltung auf dem Rad ausgelegt. Die Rückenpartie ist länger, im Schulterbereich unterstützt sie den Griff zum Lenker. Außerdem haben die meisten Bike-Jerseys nützliche Taschen für allerlei Kleinigkeiten am Rücken.



Rennrad-Bekleidung für Anfänger – Die Hose oder „Bib“
Die Trägerhosen, die die meisten Radfahrer gerne tragen, nennt man „Bibs“. Dieser Begriff kommt aus dem Englischen und beschreibt dort ein Lätzchen oder eine Latzhose. Betrachtet man sich die Bikehosen, werden die Ähnlichkeiten dazu deutlich und es wird klar, warum sie so heißen. Die Träger garantieren einen strammen und trotzdem komfortablen Sitz auf dem Rad. So kann zum einen die Hose nicht verrutschen. Zum anderen bilden sich dadurch – bei guter Passform– keine Scheuerstellen. Denn nichts ist schlimmer, als auf einer 40km langen Rennradausfahrt nach fünf Kilometern schon mit aufgescheuerten Oberschenkeln kämpfen zu müssen.
Für einen angenehmen Sitz auf dem Sattel sind die meisten Bibshorts übrigens mit einem Sitzpolster, dem sogenannten „Pad“, ausgestattet. Das ist ergonomisch geschnitten und sorgt so für erhöhten Komfort auf dem Rad – auch bei langen Touren. Aber nicht nur mit dem „Wohlfühleffekt“ punkten die Pads: Der Feuchtigkeitstransport ist mindestens genauso wichtig. Dabei wird der Schweiß vom Pad nach außen abgegeben und mal sitzt nicht „im eigenen Saft“.
Übrigens: Unter den Bibshorts sollte man keine weitere Unterwäsche tragen, denn die kann wiederum zu Druck- oder Scheuerstellen führen.



Rennrad-Bekleidung – Funktionsunterwäsche auch im Sommer?
Wenn im Sommer die Sonne mit voller Kraft auf einen herunterbrennt, ist weniger manchmal mehr, richtig? Nein, denn auch im Hochsommer macht es Sinn, nicht auf Funktionsunterwäsche darunter zu verzichten und sich am Lagenprinzip zu orientieren. Das richtige Unterhemd, zum Beispiel das Cool Mesh Superlight von CRAFT, kann für einen zusätzlichen Kühleffekt sorgen. Zudem nimmt es überschüssige Schwitzfeuchtigkeit auf und transportiert diese nach außen. Ohne Unterhemd sammelt sich der Schweiß am Rücken und fließt in Richtung Sitzpolster ab. Diese Feuchtigkeit wird von dem Pad zwar abtransportiert – die Salzkristalle aus dem Schweiß sammeln sich aber trotzdem und können zu unangenehmen Reiben und Scheuern führen.

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