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19. Februar

10 Lauftipps für den Frühling

10 Tipps von Bloggerin Sarah Pappusch für einen fitten Start ins neue Jahr


Die Winterzeit wird von vielen Sportlern vor allem für die Erholung genutzt. Schließlich trainiert man lieber in den schönen und warmen Jahreszeiten. Auch die meisten Veranstaltungen und Wettkämpfe finden eher zwischen Frühjahr und Herbst statt. Schwierig wird es dann nur den Winter-Modus wieder abzuschalten, sich aufzurappeln und mit dem Training zu starten. Sarah Pappusch (@runforlifeandsmile) geht es jedes Jahr aufs Neue so. Aber mit ein paar einfachen Tipps startet sie mit dem Training schon fast von allein. Hier sind zehn Tipps von Läuferin und Bloggerin Sarah Pauppusch:

1. Sich Ziele setzen
Ein guter Vorsatz ist schon die halbe Miete für das Training. Und damit meine ich nicht unbedingt, sich ab Januar im Fitnessstudio anzumelden, sondern sich Gedanken darüber zu machen was man erreichen möchte. Ich persönlich denke meistens über das Jahr zuvor nach. Was hat mir besonders gut getan? Was möchte ich gerne wiederholen? Sei es zum ersten Mal einen fünf Kilometer Lauf zu absolvieren, einen Halbmarathon zu laufen, einfach fitter zu werden oder sich eine neue Bestzeit vorzunehmen. Solche Ziele sind Motivation pur!

2. An einer Veranstaltung teilnehmen
Einer meiner größten Motivations-Booster ist die Anmeldung zu einem Wettkampf. Sei es Laufen, Triathlon, ein Radrennen oder Ähnliches. Mittlerweile gibt es so viele Veranstaltungen bei denen man auf Gleichgesinnte trifft. Man spürt vor Ort förmlich die Nervosität und auch das Adrenalin. Nach dem Rennen sind die meisten einfach nur überglücklich und man geht mit einer großartigen Erinnerung in Form einer Medaille oder Urkunde nach Hause. Im besten Fall lernt man auch noch neue Leute kennen, die zu richtig guten Freunden werden können. So ist es mir jedenfalls schon oft ergangen.

3. Gegenseitig motivieren
Sport allein ist schön und macht den Kopf frei, aber gemeinsam ist es doch bekanntlich schöner! Schnappt euch eine Freundin oder einen Freund und geht zusammen laufen, ins Studio, schwingt euch auf die Räder oder geht zusammen wandern. So motiviert ihr euch gegenseitig, auch wenn jemand mal weniger Lust auf Sport hat. Das sorgt nicht nur für Unterhaltung und Fortschritte beim Training, es stärkt auch jede Freundschaft.

4. Neue Sportsachen
Es ist wohl kein Geheimnis, dass sich jeder über ein neues Sportoutfit oder neue Schuhe freut. Ich finde es jedes Mal unheimlich spannend die neuen Sachen zu testen und einzuweihen. Gerade im Frühjahr erscheinen überall die neuen Kollektionen – von farbenfrohen Oberteilen bis zu schlichtem Schwarz ist mittlerweile alles möglich. Ich kaufe mir sogar mehr Sportsachen als Alltagsklamotten.

5. Eine Sportuhr zulegen
Was bei Sportsachen gut funktioniert, funktioniert noch besser mit einer Sportuhr. Sei es eine Fitnessuhr, die den Bewegungsumfang des Tages trackt oder eine Lauf- bzw. Triathlon Uhr, die sämtliche Trainingseinheiten aufzeichnet. Ich habe schon von vielen gehört, dass sie motivierter sind ihr Tagesziel zu erfüllen, wenn die Uhr noch nicht zu 100% zufrieden ist. Ich kann persönlich auch gar nicht mehr ohne eine Uhr am Handgelenk. Ich mag es unfassbar gern, die Entwicklung direkt und in Zahlen belegbar zu sehen.

6. Am Abend oder in den frühen Morgenstunden Laufen gehen
Die Sonne lässt sich im Frühjahr zum Glück wieder öfters sehen und was gibt es schöneres, als einen tollen Sonnenaufgang- bzw. Sonnenuntergang? Ich persönlich liebe es, genau zu dieser Zeit meine Laufschuhe zu schnüren. Mir fällt besonders zu diesen Zeiten auf, dass ich dann am besten abschalten kann.

7. Motiviert euch direkt nach der Arbeit Sport zu treiben
Ich glaube, das größte Hindernis ist einfach der innere Schweinehund. Ich bin auch oft kaputt, wenn ich von der Arbeit nach Hause komme. Entweder ich gehe dann direkt los zum Sport oder gebe mich der Couch hin. Hier ein wertvoller Tipp: Packt euch die Sportsachen einfach direkt ein und nehmt sie mit zur Arbeit. Ich habe meistens mein Schwimmzeug direkt im Auto, so dass ich danach direkt zur Schwimmhalle fahren kann. Mit den Laufsachen funktioniert es genauso gut. So kann ich sogar unterwegs anhalten und neue Strecken erkunden.

8. Abwechslung schaffen
Eintönigkeit ist nicht nur bei der Arbeit demotivierend, sondern auch beim Sport. Ich persönlich bin kein Typ, der immer wieder dieselben Laufrunden oder dieselben Runden auf dem Fahrrad drehen kann. Ich probiere gerne mal neue Strecken aus. Aber so ist es nicht nur mit den Routen, sondern auch mit den Sportarten. Ich finde es großartig neben dem Laufen, Radfahren und Schwimmen auch mal Wandern zu gehen oder andere Sportarten auszuprobieren. Somit belastet man den Körper auch nicht nur auf eine Weise, sondern man lernt auch ganz andere Muskelgruppen kennen.

9. Sich belohnen
Eine meiner wirkungsvollsten Motivationen ist die Belohnung nach dem Training. Sei es ein großes Stück Kuchen, ein Eis, ein reichhaltiges Abendessen mit Freunden oder eben etwas ganz anderes. Ich denke vor allem bei langen Läufen immer daran, was ich denn danach zu mir nehmen könnte. Das motiviert mich im Training, dass ich mein Ziel auch wirklich erfülle.

10. Macht einfach das, worauf ihr Lust habt
Ich verfolge diesen Vorsatz schon seit Jahren und würde es nie wieder anders machen. Treibt Sport in der Form, in der es euch gut tut und macht auch nur das, was euch weiterbringt und euch glücklich macht. Es bringt nichts, sich irgendwelche Ziele zu stecken, weil sie euch jemand vorgibt. Ihr müsst für euch selbst herausfinden, was ihr wollt und womit ihr zufrieden seid. Habt ihr mal keine Lust auf Sport, dann ist das auch vollkommen normal. Dafür läuft es an anderen Tagen wieder besser.



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