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Mountainbike-Ausrüstung – was du wirklich brauchst

Was brauche ich wirklich und worauf kann ich eventuell verzichten?

von Markus

6. Oktober 2021 • 6 Min. Lesezeit

Ein Mann und eine Frau mit ihren Bikes im Wald

Mountainbike-Ausrüstung: Alles, was du zum Biken brauchst

Mountainbiken – für viele nicht nur irgendein Sport, sondern eine Lebenseinstellung. Wochenende für Wochenende zieht es sie aufs Rad und auf die Trails bergauf und bergab – natürlich immer top ausgerüstet. Doch wer erst mit dem Sport anfängt oder vor kurzem angefangen hat, dem fehlt es vielleicht noch an dem nötigen Know-How: was brauche ich wirklich und worauf kann ich eventuell verzichten? Wir klären auf.

Spaßgarant Ausrüstung

Egal ob Anfänger, Fortgeschritten oder Profi, eines ist relativ klar: ein Sport macht deutlich mehr Spaß, wenn man die richtige Ausrüstung hat. Denn egal ob Sicherheit oder Komfort, man möchte auf nichts verzichten – und gerade beim Mountainbiken spielen diese beiden Faktoren eine besonders große Rolle. Doch gerade weil das Mountainbiken so Facettenreich ist, gibt es einiges zu beachten und zahlreiche Unterschiede was die Ausrüstung betrifft. Denn Mountainbiken ist nicht gleich Mountainbike: von Cross-Country und Marathon, über All-Mountain und Enduro bis hin zu Freeride und Downhill oder E-Mountainbike, ist jeder MTB-Typ anders und natürlich setzen die verschiedenen MTB-Typen auch auf unterschiedliche Ausrüstung und Bekleidung. Auf was ihr also achten solltet? Wir haben euch die wichtigsten Punkte zusammengestellt.

Safety first

Der Schutz bei aufgewirbelten Steinen, Ästen, Kälte oder gar Stürzen ist beim Mountainbiken so wichtig, weil das Gelände jede Menge Überraschungen bereit hält. Zusätzlich zu unseren Tipps und Basics könnt ihr euch immer mit weiteren Protektoren oder Schutzkleidung ausstatten.

Der Helm

Den Helm, der schon seit Jahren in der Ecke liegt aufgesetzt und ab auf den Trail? Davon raten wir ab, denn nicht umsonst gibt es spezifische Mountainbike-Helme, die besonders den Schädel und den Schläfenbereich schützen. Liegt dein Fokus vor allem auf dem Downhill, dann empfiehlt sich ein Full Face Helm, der mit einem Kinnschutz versehen ist, welcher bei vielen Modellen für die Auffahrt auch ganz einfach abgenommen werden kann. Seid Ihr hingegen eher mit dem XC- oder Marathon-MTB unterwegs, dürfte euch ein Enduro- oder Downhill-Helm nicht nur zu schwer sein, sondern auch nicht die ausreichente Ventilation bieten, die Ihr bei schnellen Bergauf-Etappen benötigt. Wenn Ihr Euch nicht zu hundert Prozent sicher seid, was Ihr genau braucht, bleibt nur der Gang ins Fahrrad-Fachgeschäft. Zum einen könnt Ihr so sicherstellen, dass der Helm perfekt zu Eurer Kopfform passt und zum anderen seht und spürt Ihr die zum Teil kleinen Unterschiede direkt.

Die Handschuhe

Handschuhe halten nicht nur warm, spezielle Randhandschuhe geben dir zudem Schutz während deiner Tour. Denn egal ob bei einem Sturz oder Äste die in den Weg ragen, Handschuhe bedecken deine ganze Hand und halte somit Kratzer etc. ab. Zudem verfügen sie meist über zusätzliche Polster oder Kunststoffverstärkungen am Handrücken, während die Handfläche etwas weniger gepolstert ist, um den nötigen Halt zu gewähren. Natürlich gibt es Handschuhe für jede Jahreszeit, so wird übermäßiges schwitzen im Sommer und frieren im Winter vermieden.

Die Brille

Wenn wir gerade schon beim Schutz sind sollten wir auch die passende MTB-Brille nicht vergessen. Denn sie dient nicht nur als Sonnenbrille, sie hält auch aufgewirbelten Staub und kleine Partikel ab, schützt vor spitzen Ästen und spezielle Modelle schützen deine Augen sogar bei Stürzen. Daher ist es sehr wichtig darauf zu achten, dass die Brille bruchsicher ist, den Kopf gut einschließt und angenehm sitzt.

Auch hier musst Du Dir die Frage stellen, worauf Dein Fokus liegt – bist Du eher abfahrtsorientiert mit dem Downhill- oder Enduro-Bike unterwegs empfiehlt sich eine sogenannte „Google“. Sie sieht fast aus wie eine Skibrille und bietet den maximalen Schutz für Deine Augen. Der Nachteil: sie ist nicht so gut belüftet und man beginnt bei hohen Intensitäten darunter schnell zu schwitzen. Für Mountainbike-Einheiten bei hoher Intensität eignet sich also eher eine herkömmliche Sport-Sonnenbrille. Doch ganz so einfach, ob Goggle oder Sonnenbrille, fällt die Entscheidung dann nicht. Immerhin gibt es so gut wie jede Brille auch noch mit unterschiedlichen Gläsern – für helle Bedingungen und Sonne, für bewölktes Wetter und schlechte Sichtverhältnisse. Um alles abzudecken werden manche Brillen bereits mit Wechselgläsern ausgeliefert. Wie so oft gibt es auch hier keine „eierlegende Wollmilchsau“. Ein photochromatisches Brillenglas kommt dieser zwar sehr nahe, da sie sich den Lichtverhältnissen anpasst und automatisch nachdunkelt. Bei schnell wechselnden Lichtverhältnissen wie Waldabfahrten mit schnellen hell-dunkel Wechseln, kommt auch eine photochromatische Brille an ihre Grenzen.

Kleidung macht den Mountainbiker

Das erste woran man wohl bei MTB-Fahrern denkt sind weite Hosen und Shirts. Doch hier steckt viel mehr dahinter als nur ein lässiger Look. Denn die Bekleidung zum Mountainbiken sollte vor allem eins sein: funktional. Wichtig sind also robuste Materialien, die so einiges mitmachen, parallel aber genug Komfort bieten. Außerdem ist es sinnvoll auf das Zwiebelprinzip zurückzugreifen. Denn während bei der Auffahrt häufig viel geschwitzt und es so richtig warm wird, kühlt der Körper bei der Abfahrt umso schneller aus. Aber der Reihe nach:

Hose oder Shorts?

Hosen von Craft, wie die ADV XT Shorts mit Pad, sind knielang geschnitten und aus einem besonders strapazierfähigem Stretchmaterial. Perforierte Zonen am Innenbein sorgen für eine optimale Ventilation und der Klettverschluss am Bund für einen perfekten Sitzt. Das Sitzpad ist aus einem dreilagigen, feuchtigkeitsregulierenden Schaum und lässt sich mitsamt der Innenhose herausnehmen. So ist man jederzeit flexibel und kann frei entscheiden, wie man die Hose nutzt, denn ohne Pad kann man sie auch zu sämtlichen Outdoor-Aktivitäten, wie beispielsweise Wandern, anziehen. Für kühlere Tage hingegen ist die ADV Bike Offroad SubZ eine optimale Lösung. Die Hose ist winddicht und wasserabweisend und dank gebürsteter Innenseite bietet sie mehr Wärme und Tragekomfort. Zusätzliche Designelemente helfen dabei, dass man im Dunklen gesehen wird und in der Fronttasche mit wasserdichtem Reißverschluss hat dein Smartphone für sämtliche Schnappschüsse Platz.

Die Craft Endurance Adv Bib Shorts sieht nicht nur gut aus, sondern besteht aus einem hochfunktionellen Stretchmaterial mit innovativem Bodymap-Design und passt sich dank unterschiedlicher Materialien perfekt an die Bedürfnisse der jeweiligen Körperzonen an. So bieten die flachen, ergonomischen Träger aus luftigem Mesh eine optimale Ventilation, während das weiche aber dennoch robuste Material im Beinbereich für einen idealen Sitz und viel Bewegungsfreiheit der Trägerhose sorgt. Zudem verfügt die Bike-Hose über das anatomisch geformte Infinity C2 Sitzpad, das sich durch einen dreilagigen Aufbau mit Medium und High Density Schaum auszeichnet und wie ein Anti-Shock System agiert. Mit dieser Hose ist man besonders bei intensiveren und längeren Einheiten bestens ausgerüstet.

Shirt oder Trikot?

Das ADV XT SS Jersey ist die optimale Ergänzung. Das Shirt überzeugt mit einem coolen Design und einer lockeren Schnittform. Zudem besteht es aus strapazierfähigem Material, das auch Stürzen standhält. Nach einer langen Auffahrt möchtest du dich direkt in die Abfahrt stürzen? Kein Problem mit diesem Shirt, denn die windabweisende Front bremsen den Fahrtwind ab, während die Rückseite aus Mesh für Kühlung sorgt. Die Reißverschlusstasche hinten ist perfekt für die Mitnahme von Energieriegeln oder Wertsachen geeignet.

Du bist beim Stöbern nach Mountainbekleidung auch auf engere Trikots und Bibs gestoßen? Das ist völlig korrekt. Denn während gerade im Downhill-Bereich weite Kleidung getragen wird, um genug Raum für Protektoren unter der Kleidung zu haben, greifen unter anderem Marathon- und Cross-Country Biker auf enger anliegende Trikots und Hosen zurück. Denn gerade auf längeren Ausfahrten ist das Feuchtigkeitsmanagement, ein perfekter Sitzt und eine hohe Funktionalität besonders wichtig. Hierfür eignet sich unter anderem das progressive Adv Offroad SS Jersey. Es besteht aus einem strapazierfähigen und zugleich weichem Funktionsmaterial mit hervorragendem Feuchtigkeitsmanagement, um auch bei schweißtreibenden Etappen ein angenehm trockenes Tragegefühl zu vermitteln. Das Radtrikot verfügt über praktische Taschen, die ausreichend Platz für Energieriegel, Wertsachen und Werkzeug zur Verfügung stellen. Zudem ist das Bike Jersey mit einem Silikon-Print auf den Schultern versehen, der die Rucksackträger an Ort und Stelle hält.

Für kalte Tage

Du möchtest dich auch im Herbst oder Winter auf dein Mountainbike schwingen? Dann lohnt es sich auch die ein oder andere lange Radhose im Schrank zu haben, die vor allem warmhält. Die Adv Bike Offroad SubZ Pants bietet dank weicher gebürsteter Innenseite eine ideale Wärmeleistung und das wasserabweisende und winddichte Material schütz wirklich vor jedem Wetter. Und da es im Winter bekanntlich ja sehr früh dunkel oder manchmal sogar nicht richtig hell wird, sorgen Designelemente dafür, dass man auch im Dunklen gesehen wird. Für nasse Tage ist die Adv Bike Offroad Hydro Pants der perfekte Begleiter. Die Hose ist wind- und wasserdicht ( WP 10.000/ MVP 10.000) und hält somit jede Nässe ab.

Funktionunterwäsche

Egal ob du im Sommer oder Winter fährst – auch beim Mountainbiken solltest du auf die passende Funktionsunterwäsche zurückgreifen. Schließlich kommt man beim Bergauffahren schnell ins Schwitzen während man dann bei der Abfahrt schnell friert. Daher haben Stoffe wie Baumwolle in deiner Unterwäsche nichts zu suchen, da sie die Feuchtigkeit schnell aufsaugen, allerdings nur sehr langsam wieder abgeben. Du solltest lieber auf Funktionsunterwäsche setzten. Diese sorgt dafür, dass bei Belastung die Feuchtigkeit nach außen getragen und so abgegeben wird. Gleichzeitig wird vermieden, dass du in Ruhephasen frierst. Alle wichtigen Infos findest du auch nochmal in unserem Baselayer Guide.

Die Jacke on top

Zu guter Letzt brauchst du natürlich eine Jacke und du ahnst es sicher, auch hier gibt es wieder eine große Auswahl:

-        Windjacke

-        Regenjacke

-        Winterjacke

In erster Linie sollte also überlegt werden, für wann und zu welchem Zweck die Jacke benötigt wird. Denn ganz prinzipiell sind Windjacken oder auch Windwesten sehr leicht und dünn und darauf ausgelegt Wind, unter anderem bei Abfahrten, abzuhalten und so den Oberkörper vor dem Auskühlen zu schützen. Auch die Regenjacke ist in den meisten Fällen recht dünn und schützt meist vor Nässe, Regen und Wind. Sie ist atmungsaktiv und dank Mesh-Einsätzen bietet sie eine gute Belüftung, wie zum Beispiel die Adv Bike Offroad Hydro Jacket. Die Jacke besteht aus wind- und wasserdichtem Material (WP 10.000/ MVP 10.000) und hat getapte Nähte. So hat Feuchtigkeit, Nässe oder Regen keine Chance. Die Belüftungsöffnungen an den Seiten stellen sicher, dass darunter keine Sauna entsteht und auch mit dieser Jacke wirst du dank Designelementen im Dunklen gesehen. Winterjacken sind häufig das Komplett-Paket. So sind sie wasserdicht, halten den Wind ab und wärmen. Beim Kauf sollte man unbedingt darauf achten, dass die Jacke ein optimales Feuchtigkeitsmanagement bietet, wie die Craft ADV Bike SubZ Jacket. Der gebürstete Rückeneinsatz sorgt dafür, dass die Feuchtigkeit abtransportiert und Frieren somit verhindert. Zudem verleiht er der Jacke noch das extra Plus an Tragekomfort.

Das Pedal – die Qual der Wahl

Ihr ahnt es bereits – selbst bei den Pedalen fällt die Entscheidung alles andere als leicht. Ihr habt die Qual der Wahl zwischen Klick-Pedalen und sogenannten Flat-Pedals. Als Anfänger empfiehlt es sich auf jeden Fall mit Flat-Pedals zu starten. Denn wer Klickpedale nicht gewohnt ist, kann damit schnell eine böse Überraschung erleben. Flat-Pedals lassen sich hingegen mit normalen Schuhen fahren. Wobei es auch hier spezielle Schuhe mit einer besonders weichen Gummimischung gibt, die regelrecht an der Pedale kleben. Zudem haben einige Flat-Pedals kleine Pins auf der Oberfläche die sich richtig in die Sohle bohren uns so zusätzlich für Grip sorgen.

Klickpedale spielen ihre Vorteile vor allem beim Bergauffahren aus. Mit ihnen lässt sich nicht nur in die Pedale treten – dank der Verbindung zwischen Schuh und Pedale lässt sich zudem ein leichter Zug ausüben, was zu einem sogenannten runden Tritt führt. Aber selbst in der Abfahrt haben sie gewisse Vorteile. Die feste Verbindung zwischen Schuh und Pedal verhindert bei besonders ruppigen Abfahrten ein Abrutschen vom Pedal, was zusätzliche Sicherheit liefert.

Die Schuhe

Apropos Schuhe – ein guter Mountainbike-Schuh gehört zur Standardausrüstung und sollte sorgfältig ausgewählt werden. Im ersten Schritt stellt sich die Frage nach der Art und Weise, wie man das Mountainbiken ausführen möchte. Wer vor allem Tempo und Strecke mit seinem Mountainbike machen will, der greift auf einen härteren Schuh zurück, denn dieser bietet eine bessere Kraftübertragung. Geht es aber ins Gelände mit der ein oder anderen unbefahrbaren Passage, bei der das Rad auch mal getragen werden muss, sollte man auf einen weicheren Schuh zurückgreifen, der genug Grip hat und im Gelände Halt bietet. Ist diese Entscheidung gefallen, sollte als nächstes überlegt werden, ob man mit Klick-Pedalen oder Flat-Pedals fahren möchte. Verfechter der Klick-Pedale schwören auf die bessere Kraftübertragung, mit Flat-Pedals fühlen sich viele sicherer. Ein Kompromiss: viele Hersteller haben Schuhe mit Klickvorbereitung im Sortiment. So können bei Bedarf die Cleats montiert werden, oder man nutzt den Schuh einfach ohne.

Auf die Schultern fertig los

Ein weiterer wichtiger Gegenstand, der zu deiner Ausrüstung gehören sollte ist ein Mountainbike-Rucksack. Darin kannst du beispielsweise deine Jacke, ein Multitool oder die Gipfel-Brotzeit verstauen. Auch in diesem Bereich gibt es zahlreiche Varianten und es ist wichtig, auf die eigenen Bedürfnisse zu achten. Wer eher kürzere Touren fährt und dabei nur wenig im Rucksack verstauen muss, der kann auf eine Hip-Bag zurückgreifen. Das praktische – es gibt mittlerweile auch Hip Bags mit integrierter Trinkblase. Habt ihr dann doch etwas mehr Gepäck, solltet ihr auf einen Rucksack setzten. Hier ist es besonders wichtig, dass dieser gut auf dem Rücken sitzt und auf den Trails nicht hin und her rutscht. Fährst du besonders ruppige Trails dann besteht die Möglichkeit einen Rucksack mit integriertem Rückenprotektor zu nutzen, der bietet nicht nur Stauraum, sondern auch Schutz. Parallel macht es Sinn auf ein gutes Rückensystem zu achten, damit man auch an heißen Tagen nicht allzu sehr am Rücken schwitzt. Egal wie gut die Vorbereitung ist, der ein oder andere Regenschauer erwischt einen dann doch. Daher achte darauf, dass dein Rucksack entweder wasserdicht ist oder aber einen Regenschutz hat, den man bei Bedarf einfach drüberziehen kann. Bei der Aufteilung des Innenraums kannst du ganz nach deinen Vorlieben gehen.

Wir wissen, das scheint erstmal alles sehr viel. Doch mit etwas Recherche und vielleicht auch Beratung in dem Fahrradladen deines Vertrauens hast du deine Ausrüstung schnell zusammengestellt und kannst in die Mountainbike-Saison starten.